13.04.06
Ja, ja, ihr habt keine Lust auf Ausreden und ich auch nicht.
Ich habe im Winterhalbjahr einfach nicht die Kurve zum Schreiben bekommen.
Aber viel ist auch nicht passiert. Dass der Winter kalt war und viel Schnee lag, dass habt ihr ja auch selbst erlebt.
Nach der Deutschlandtour ist vor der Polenrundfahrt
Prima, Herr Jaksche, meine Anerkennung! Wir brauchen aktuell die Kultur der Geständnisse! Und je mehr öffentlich und amtlich wird, desto besser! Das ist ein notwendiger Anfang. Und nicht nur die Athleten, sondern vor allem der organisierte (Rad)Sport steht nun in der Pflicht, eine Fortführung/Wiederholung dieser bodenlosen Verhältnisse unmöglich zu machen. Erkennbar wird zudem, dass vor allem im Ausland gewaltig aufgeräumt werden muss!
Ich glaube weiter an das schwierige Ziel \"Sauberer Sport\".
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Fan
02.07.2007, 16:03 Uhr
Hallo an alle Gästebuchleser
Ich glaube nicht, das da soviel \"Mut\" mitgespielt hat jetzt so eine Veröffentlichung zu machen. Die derzeitigen Dopingermittlungen hätten es so wie so bald ans Tageslicht gebracht, daß Herr Jaksche auch nur das gemacht hat, was ja jeder wußte. Aber so hat es wenigsten für ihn noch ein \"bisschen\"Geld eingebracht, was er in der Zukunft bei der Prozeßlawine gegen ihn sicher gebrauchen kann. Ansonsten nur mal eine Frage: Wer definiert eigentlich was dopingfreier Sport ist???
radsport fan
02.07.2007, 15:51 Uhr
Ich habe Dich immer als einen Vorbildhaften Radfahrer erlebt. Das hat sich wohl mit Deiner Dopingvergangenheit nun erledigt. Trotzdem Lob für Deinen Mut. Ich würde mich freuen, wenn Du Dich für einen sauberen Radsport einsetzen würdest. Derzeit gibt es keinen einzigen der dies tut. Jens Voigt, keine Ahnung ober selbst dopt, aber es scheint so als wolle er einen Deckmantel des Schweigens über alles legen und alles vertuschen wollen. Er war mir mal sympathisch, er ist mir am unsympathischsten überhaupt geworden.
Die Einwilligungserklärung der UCI finde ich, ist ein erster Schritt. Alle gedopten Fahrer müssen ein Jahresgehalt Strafe zahlen das ist gut so. Weiterhin fände ich es aber gut, wenn die Sportler ihre Dopingtests selbst finanzieren würde. Erst vielleicht freiwillig (wäre mal ein echtes Signal) und dann würde die UCI das vlt. als Organisator und Finazverwalter übernehmen. Jeder zahlt einfach einen Porzentsatz seines Einkommens in einen Dopingfonds. Denn Euer Geld als Radsportler bekommt Ihr ja erst durch eine Gewährleistung des sauberen Sports. Im Prinzip bekommt Ihr ja Euer Geld von Euren Fans, die die Produkte Euer Sponsoren kaufen. Also müsst Ihr denen auch gewährleisten, dass Ihr sauber seid. Ihr als Sportler seid also quasi dazu verpflichtet oder dazu gezwungen Eure Sauberkeit selbst ganz klar zu stellen und zweifelsfrei zu machen. Durch diesen Dopingfonds könnte vlt. jeder Spitzensportler alle zwei oder drei Wochen kontrolliert werden. Das würde erheblich was bringen. Außerdem zeigt es: Die Sportler haben kapiert um was es geht. Ihr seid Vorbilder auch für die Jugendlichen. Der Leistungssport scheint so auszusterben. Daran wollt Ihr wohl nicht Schuld sein, oder? Also tut was. In Eurem Interesse. Sonst ist es bald zu spät. Einer, der anfängt, auch wenn er anfangs allein da steht, kann den Stein ins Rollen bringen.
Danielm26
02.07.2007, 15:23 Uhr
Hallo Jörg...man darf doch du sagen oder:)
Hab mir heute extra den \"Spiegel\" gekauft und auch ich finde es sehr mutig von dir so etwas zu veröffentlichen. Allerdings bin ich doch etwas darüber enttäuscht was da in der Szene offensichtlich abgeht. Ich hätte es mutiger gefunden mehr Namen zu erfahren.Das das nicht leicht für dich ist klar, aber im Endeffekt sollte man überlegen ob das ganze Geld was in eure Taschen fliesst oder geflossen ist das nicht wert sein muss. wenn man Interwievs anderer Fahrer liesst hat man immer den Eindruck sie wollen nicht aus den Erfahrungen lernen, also wird munter weitergedopt.;(
Ganz ehrlich wenn du eines Tages wieder grössere Rennen fahren darfst und sich bis dahin -was zu erwarten ist- nichts geändert hat, wirst du wieder zu verbotenen Substanzen greifen um vorn mitfahren zu können?Ich weiss das ist eine sehr intime Frage, aber ich denke die Antwort wissen wir beide oder?! Wünsch dir für deine Zukunft alles gute
Leon
02.07.2007, 15:13 Uhr
Also, mich freut natürlich, dass du den Mut hattest zum Aussagen und dem Geständnis. Auch wenn es ums Geld ging, finde ich es trotzdem toll von dir und sehr interessant. Ich fühlte mich sehr bestätigt, als ich las, dass die UCI Deals mit Fahrern mache. Denn schon seit Jahren glaube ich, dass die UCI Dreck am Stecken hat und nicht sehr viel gegen Doping tut. Trotzdem glaube ich aber auch, dass die UCI mit Pat McQuaid einen Mann hat, der hin und hergerissen ist und er könnte zu einem Doping-Gegner werden...
MfG
Leon
p.s.wäre schön, wenn du die internetsite mal aktualisiert...
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alex
02.07.2007, 14:54 Uhr
hallo,
gratulation zum mut!
denke, das ist aber ohnehin nur die spitze, da ist noch mehr dahinter.
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Wolfgang Gerster
02.07.2007, 14:39 Uhr
Hallo, Herr Jaksche,
so wenig Ihre Homepage auf dem neuesten Stand ist, so sehr zweifle ich daran, ob Sie die aktuellen Beiträge in Ihr Gästebuch zur Kenntnis nehmen. Falls doch, hier einige Anmerkungen zu Ihrem heutigen Spiegel-Interview.
Unabhängig von der Tatsache, dass es sich hierbei um Ihre vermutlich letzte Möglichkeit gehandelt hat, im und mit dem Radsport noch einmal gutes Geld zu verdienen, zolle auch ich Ihnen allergrößten Respekt für Ihren Schritt. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass - zumindest international - bei den Radsportgremien ein großes Interesse an Aufklärung besteht. Insofern kann ich mir bei Ihrer Intelligenz auch nicht vorstellen, dass Sie tatsächlich davon ausgehen, nach einer einjährigen Sperre in einem dann sauberen Radsport gleichsam wie Phönix aus der Asche aufzuerstehen. Sie wissen besser als ich, dass es in einem Jahr weder einen sauberen Radsport gibt, noch ein Team, das einem \"Nestbeschmutzer\" einen Vertrag anbietet.
Eine Geschichte hat mich im Spiegel-Interview übrigens irritiert: Sie sagen einerseits \"....ich will keine Fahrer belasten\", um - quasi in einem Nebensatz - Ihren Kollegen Jens Voigt schwer zu belasten. Gings\'s dabei vielleicht darum, einen der letzten vermeintlichen Saubermänner im deutschen Radsport sozusagen \"by the way\" vom Sockel zu Stoßen?
Ich wünsche Ihnen auf Ihrem schweren Weg alles Gute - vielleicht finden Sie auch einmal die Zeit, Ihre Homepage zu aktualisieren.
Wolfgang Gerster, Villingen-Schwenningen
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Dieter
02.07.2007, 13:48 Uhr
Hallo. Zu erst möchte ich festhalten, dass ich auch gegen Doping bin. Ob die Fahrer bei der Tour mit 40 oder mit 30 die Berge hochfahren ist mir nun wirklich nicht wichtig. Und obwohl Aufklärung Not tut, bin ich doch dem \"Geständnis\" von Herrn Jaksche skeptisch gegenüber. Wie oft hat er uns und den Medien gegenüber erzählt \"ich habe nichts zu beichten\". Noch im April war zu lesen, dass er an Ullrichs Unschuld glaubt. Und natürlich war er \"jeder Zeit\" zu einem DNA-Test bereit. Schließlich war er ja unschuldig. Doch jetzt bezahlt im jemand eine 6-Stellige Summe um auszupacken. Soviel Geld gibts natürlich nicht für normale Hausmannskost! Da muss schon ordentlich Fleisch auf den Teller. Und so legt Herr Jaksche los. Ich möchte dazu nur folgendes sagen: \"Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht!\". Die Frage ist eigentlich nur: Welche Wahrheit ist die Wahrheit???
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Holger
02.07.2007, 13:35 Uhr
So viel neues kann ich da auch nicht erkennen!
Rainer
02.07.2007, 12:20 Uhr
Hallo Jörg, Vielen Dank! Das ist eines der ersten umfassenden Dopinggeständnisse, und vielleicht hilft es ja, den Sumpf einigermaßen trocken zu legen. Leider habe ich da meine Zweifel, wenn ich z.B. lese, daß Dopingsünder Bjarne Riis bereits juristische Schritte gegen deine Äußerungen erwägt (Wie immer geht es nur ums Geld - Sponsoren usw.). Ich möchte jedenfalls irgendwann mal wieder an einen sauberen Radsport glauben können, und du hast dafür einen wichtigen Anfang gemacht. Viel Durchhaltevermögen wünsche ich Dir, denn Du wirst noch mit viel Dreck beworfen werden, von all den getroffenen bellenden Hunden.
anodomini1997
02.07.2007, 12:16 Uhr
Stuttgart (dpa) - Radprofi Jörg Jaksche hat nach seinem Dopinggeständnis überraschend Kontakt mit dem verfeindeten Gerolsteiner-Manager Hans-Michael Holczer aufgenommen.
«Ich habe heute bei den deutschen Meisterschaften einen kurzen Anruf von ihm bekommen und bin fast umgefallen. Er wollte nur mal Hallo sagen», erklärte Holczer in der SWR-Fernsehsendung «Sport im Dritten». Jaksche war 1995/1996 als Amateur unter Holczer in Öschelbronn gefahren. Ein unterschriftsreifes Vertragsangebot des Teams Gerolsteiner habe er später kurzfristig abgelehnt. «Ich habe mit ihm 2003 gebrochen«, sagte Holczer.
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Susanne
02.07.2007, 11:30 Uhr
Hallo Jörg!
Danke für Dein Geständnis, ich hoffe es kann mal richtig aufgeräumt werden. Aber ich befürchte fast dass es irgendwann untergeht. Auch ein Kimmage hat vor Jahren schon einmal über die Dopingpraktiken im Radsport geschrieben, aber es hat leider gar nichts gebracht.
anonym
02.07.2007, 11:20 Uhr
das ist ja unglaublich hier, da wird ein junkie toleriert, aufgemuntert und ermutigt weiter zu machen der sich seine drogenkarriere durchs radfahren finanziert hat??und dann plant der noch nach ablauf von max. 2 j. sperre wieder zu starten ??? nun ja, sollte er mal versuchen ohne zugedröhnt zu sein, geht eh nicht gut. ich sag es so wie es ist.
ABZOCKER, und neues hat er ja nun auch nicht auf den tisch gebracht.
scheinheilig
02.07.2007, 11:18 Uhr
In allererster Linie ist Herr Jaksche doch Mensch und Mensch will essen! Nur weil man das Talent zum Radsportler hat ist es schwer davon auch anständig zu leben. Da ist der Schritt zum Doping ein kurzer. Zumal wenn es eh alle machen was ich uneingeschränkt unterstelle. Und sich zum Ende der Karriere hin in einer guten Gelegenheit zu Outen und etwas Pressegage mitzunehmen anstatt als Teammanager jungen Fahrern Doping nahezulegen finde ich auch sehr legitim.
Ach ja ich denke Herr Jaksche hatte sowenig skrupel dabei wie ich gerade wo ich doch gerade private Internetnutzung während der Arbeitszeit betreibe obwohl mir das verboten ist. Ich betrüge meinen Arbeitgeber und habe nichtmal schuldgefühle ... drum werfe ich auch besser keine Stein auf Herrn Jaksche!
Jan
02.07.2007, 11:11 Uhr
Vielen Vielen Vielen Dank für dieses Geständnis.
Ich bewundere den Mut und hoffte seit der fuentes geschichte, daß einer den Mut hat und sich traut. Das Sie es sind hätt ich nicht gedacht.
Man wird sie hoffentlich als denjenigen in Errinnerung halten der den Radsport sauber gemacht hat.
MFG Jan
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Ralf Schmid
02.07.2007, 10:43 Uhr
Hallo Jörg! Zunächst einmal DANKE für Dein Geständnis! Was eine mögliche Rückkehr ins Peloton anbelangt, habe ich folgendes Problem: Woher sollten Deine Fans das Vertrauen nehmen, daß Du es nach einer zehnjährigen Drogenkarriere tatsächlich sauber versuchst? Aus Deinen Aussagen muß ich schließen, daß auch Dein Sieg beim \"Circuit de Lorraine\" im Mai diesen Jahres nicht ehrlich errungen wurde...
Manni
02.07.2007, 10:24 Uhr
Wochenlang habe ich nur die gleichen Einträge gelesen. Er soll endlich gestehen, auspacken, die Wahrheit sagen usw. Dabei wurde er noch als Memme, Feigling, A......ch usw. betitelt. Jetzt hat er sich geäußert. Nun ist er der Verräter, Absahner, Wichtigtuer usw. Manchen Deppen die sich hier äußern, kann es keiner Recht machen. Außerdem hat er die Kohle vom Spiegel einem wohltätigem Zweck zukommen lassen. Er hat es auf mein Konto überwiesen. Vielen Dank noch.Und was und wen hat er schon verraten. Die Teams die er genannt hat, sind doch eh schon kräftig belastet.
Dieses ist doch nur die Bestätigung eines Fahrers der das ganze mitgemacht hat. So, und nun räumt mal bei den Hintermännern auf, und nicht nur bei den Sportlern. Hier sitzen die wahren Gangster.
bill livingston
02.07.2007, 09:52 Uhr
Sehr geehrter Herr Jaksche,
es war, und es ist der
richtige Schritt, denn Sie
gemacht haben !
Wer hat den jemals an die Saubermänner, nicht nur im Radsport, geglaubt !
Es gilt das Motto:
\"Jeder glaubt das, was er
glauben will\"!
Kopf hoch!
Linger
02.07.2007, 09:50 Uhr
Bei allem Respekt vor Ihren \"Enthüllungen\":
Was haben Sie neues zur Aufklärung beigetragen?
Das in den Rennställen systematisch gedopt wird? Das war ja schon bekannt (siehe Telekom in Verbindung mit den Freiburger Ärzten)...
Das nur diejenigen gewinnen können, die gedopt sind? Dafür reicht ein Blick auf die Sieger der letzten Jahre
Das Doping gerecht ist, weil es alle machen? Es gibt doch ohnehin niemanden mehr, der ernsthaft glaubt, dass die Fahrer sauber sind.
Ich wünsche Ihnen viel Glück bei Ihrem Verfahren als Kronzeuge. Allerdings glaub ich kaum, dass sie durch Ihre Aussagen wirklich viel neue Erkenntnisse ans Licht gebracht haben.